RRGEL goes international: Jule Marie Lettau überzeugt bei der U19‑Europameisterschaft in Brandenburg

Ein besonderes Wochenende liegt hinter Jule Marie Lettau, die gemeinsam mit Helena Rossetto für die Rennrudergemeinschaft Emscher‑Lippe (RRGEL) bei der U19‑Europameisterschaft in Brandenburg an den Start ging. Zusammen mit Pia Kleine‑Möllhoff und Sophia Reineke (RaB) bildeten sie den deutschen Vierer ohne Steuerfrau – für alle ein erster internationaler Einsatz.

Samstag: Ruhiger Vorlauf und sichere Qualifikation

Der Vorlauf begann solide. Der Start war in Ordnung, aber nicht ganz auf dem Niveau, das sich das Team erhofft hatte. Da sich das Feld schnell weit auseinanderzog, ergaben sich nur wenige direkte Positionskämpfe. Trotzdem blieb das Boot konzentriert und sicherte sich über die Zeit den Einzug ins A‑Finale.

Sonntag: Starkes Finale mit mutigem Auftakt

Im Finale zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt. Der Start gelang hervorragend, und das deutsche Boot lag zunächst sogar an der Spitze. Nach 500 Metern behauptete die Athletinnen einen starken zweiten Platz und hielt diesen lange stabil. Auf den letzten 500 Metern zogen Serbien und Griechenland mit kraftvollen Endspurts noch vorbei und machten das Rennen nochmal spannend. Für Jule und ihre Mitstreiterinnen bleibt es dennoch mit Platz 4 im Ziel ein sehr gutes Ergebnis und ein starkes Debüt auf internationaler Bühne.

Bild: Hartmut Spohr; Die Sportlerinnen v.l.n.r. Pia Kleine‑Möllhoff, Jule Marie Lettau, Sophia Reineke und Helena Rossetto und Trainer Jochen Wittor (RVG)

Ein gelungener Einstieg

Für alle vier Athletinnen war es der erste internationale Start, und ein vielversprechender dazu. Die Leistungen über beide Tage zeigen, dass das Team auf dem richtigen Weg ist und sich im internationalen Vergleich nicht verstecken muss.