Nachwuchs glänzt beim Landeswettbewerb NRW 2026

13. und 14. Juni 2026 | Landeswettbewerb des NRW-Ruderverbandes

Beim diesjährigen Landeswettbewerb des Nordrhein-Westfälischen Ruderverbandes bewies die Kinderabteilung des Ruderverein Emscher einmal mehr, was in unserem Nachwuchs steckt. Sieben Sportlerinnen und Sportler im Alter von 12 bis 14 Jahren stellten sich am 13. und 14. Juni 2026 einem anspruchsvollen Mehrkampf, der neben einer Langstrecke über 3.000 m und einer Normalstrecke über 1.000 m auch zwei athletische Zusatzwettbewerbe umfasste. Nur wer in allen vier Disziplinen überzeugt, hat Chancen auf einen Platz auf dem Treppchen – und damit auf den Landesmeistertitel oder eine Medaille in Silber und Bronze.

Jungenzweier (12/13 Jahre): Bronze in der ersten Saison

Elias Jarolim und Theodor Ahrens lieferten im Jungenzweier eine beachtliche Vorstellung. Auf der Langstrecke ruderten die beiden auf einen starken dritten Platz, und in den Zusatzwettbewerben krönte sich das Duo mit einem ersten und einem zweiten Rang. Im A-Finale fehlte am Ende etwas die Kraft, um noch den zweiten Platz und damit das begehrte Ticket für den Bundeswettbewerb zu erkämpfen. Dennoch: Bronze beim Landeswettbewerb NRW in ihrer allerersten Saison – das ist eine herausragende Leistung, auf der Elias und Theodor in den kommenden Jahren aufbauen können!

Leichtgewichtsmädchenzweier (12/13 Jahre): Landesmeisterinnen und Fahrt zum Bundeswettbewerb

Was Hanna Beuth und Linda Vischer in diesem Jahr zeigen, ist schlicht beeindruckend. Bereits auf den vergangenen Regatten der Saison haben die beiden Nachwuchsruderinnen des RVE in jedem Rennen die Konkurrenz hinter sich gelassen – offenbar so nachhaltig, dass andere Vereine ihre Athletinnen wohl aus Mangel an Podiumschancen in andere Bootsklassen gemeldet haben.
Beim Landeswettbewerb überzeugten Hanna und Linda auf ganzer Linie: Langstrecke, Normalstrecke und beide Zusatzwettbewerbe – alles gewonnen, und das mit großem Abstand. Sie sind die Landesmeisterinnen 2026 im Leichtgewichtsmädchenzweier! Als Lohn für diese Glanzleistung reisen die beiden vom 2. bis 5. Juli 2026 zum Bundeswettbewerb nach Münster. Der RVE drückt die Daumen!

Vincent Vischer (14 Jahre): Platz vier – knapp am Podium vorbei

Vincent, der 2025 noch den dritten Platz holte, verpasste das Podium in diesem Jahr nur äußerst knapp. Auf der Langstrecke überzeugte er, auch in den Zusatzwettbewerben war er gut unterwegs – und qualifizierte sich damit verdient für das A-Finale. Dort führte er das Rennen über die ersten 500 m souverän an, musste sich am Ende aber sehr starken Gegnern im Endspurt geschlagen geben. Ergebnis: der undankbare vierte Platz. Eine Leistung, die Mut macht – auch wenn der Lohn nicht dem Einsatz entsprach.

Niclas Korsmeier (14 Jahre, Leichtgewicht): Schicksal nicht auf seiner Seite

Ähnlich wie Vincent erlebte Niclas Korsmeier einen bitteren Wettkampftag. Bereits 2024 hatte er Platz vier belegt – und das Schicksal war ihm auch diesmal nicht hold. Der erste Zusatzwettbewerb verlief nicht optimal und kostete wertvolle Punkte. Auf der Langstrecke glänzte Niclas dagegen mit einem starken zweiten Platz, und auch der zweite Zusatzwettbewerb verlief gut. Im A-Finale auf der Normalstrecke war gegen starke Gegner leider kein Kraut gewachsen – Platz vier. Auch Niclas bleibt damit der vierte Platz, der nach mehr klingt, als er zeigt.

Sofia Pappa (13 Jahre): Vielversprechender Einstand

Als Newcomerin des diesjährigen Landeswettbewerbs sammelte Sofia Pappa im Leichtgewichts-Mädchenbereich wertvolle Eindrücke und Erfahrungen für 2027. Rudertechnisch ist das Podium noch etwas entfernt, doch Sofia konnte sich gut gegen ihre Konkurrentinnen behaupten. Besonders bemerkenswert: In einem der Zusatzwettbewerbe erreichte sie die Bestpunktzahl – ein erstes starkes Ausrufezeichen, das Lust auf mehr macht.

Fazit: Eine beeindruckende Bilanz

Was die sieben RVE-Kids beim Landeswettbewerb 2026 abgeliefert haben, kann sich wirklich sehen lassen: In zwei Zweiern und drei Einern qualifizierten sich alle Starterinnen und Starter für das A-Finale – eine Vollständigkeit, die alles andere als selbstverständlich ist. Das Ergebnis: einmal Gold und einmal Bronze für die Doppelzweier, drei vierte Plätze für die Einer-Fahrer.
Drei vierte Plätze mögen auf dem Papier bescheiden klingen – tatsächlich zeigen sie, dass Vincent, Niclas und Sofia auf Landesebene konkurrenzfähig sind und sich im Kreis der besten NRW-Nachwuchsruderer behaupten können. Mit mehr Wettkampfglück und noch einem Jahr Erfahrung sind die nächsten Medaillen zum Greifen nah.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Trainerinnen und Trainern sowie den Eltern, die diesen Erfolg mit ihrer Unterstützung erst möglich machen.
Auf zu großen Taten in Münster, Hanna und Linda – wir sind alle dabei!