Starker Saisonstart für neue Rennrudergemeinschaft Emscher-Lippe

Am vergangenen Wochenende stand mit der Kleinbootüberprüfung der Junior*innen und dem Deutschen Meisterschaftsrudern für Kleinboot und Para der Senior*innen in München ein wichtiger Leistungsvergleich auf Bundesebene auf dem Programm.

Für den Verein ging Jule Lettau gemeinsam mit Helena Rossetto im Zweier ohne an den Start und überzeugte mit starken Leistungen. Erstmals startete das Duo dabei für die neu gegründete Rennrudergemeinschaft Emscher-Lippe, in der sich der Ruderverein Emscher und der Ruderverein Gelsenkirchen zusammengeschlossen haben.

Bereits am Samstag zeigten sie im Vorlauf ein starkes Rennen. Nach einem schnellen Start lag das Boot lange in Führung, musste sich auf den letzten Metern jedoch knapp geschlagen geben und erreichte den zweiten Platz. Damit war die Ausgangslage für den Zwischenlauf dennoch günstig, denn für die Qualifikation zu den A-, B- oder C-Finalläufen war mindestens Rang drei erforderlich.

Im anschließenden Zwischenlauf ließ die Mannschaft keine Zweifel aufkommen und gewann das Rennen souverän. Mit diesem Erfolg sicherten sich Jule Lettau und Helena Rossetto den Einzug in das A-Finale der besten Boote des Wochenendes.

Dort entwickelte sich ein hochklassiges und enges Rennen, welches auch von Seiten des DRV (Deutscher Ruderverband) als „eines der ausgeglichensten Rennen des Tages“ beschrieben wurde. Über die ersten 1500 Meter kämpften vier Boote innerhalb eines Abstands von weniger als einer Sekunde um die Spitzenplätze. Im Endspurt konnte das Emscher-Lippe-Duo seine Position behaupten und fuhr auf einen starken zweiten Platz.

Bild: Jochen Wittor
Bild: Jochen Wittor
Bild: Julie Spring

Im abschließenden Testrennen mit den vom Bundestrainer zusammengestellten Vierern bestätigten beide Athletinnen ihre gute Form erneut. Im gesetzten Vierer gemeinsam mit Sportlerinnen des RaB (Ruderklub am Baldeneysee) gelang in einem knappen Endspurt ein weiterer Sieg.

Auch Friedrich Romberg ging in München in Bekannter Renngemeinschaft mit seinem Partner Justus Weber (Hansa Dortmund) im Zweier ohne an den Start. Der erste Wettkampftag verlief zunächst nicht wie erhofft, das Boot fand nur schwer ins Rennen.

Aufgrund des Ergebnisses vom Vortag starteten sie am zweiten Tag in Halbfinale 5, in dem sich die Mannschaft deutlich steigern konnte und den dritten Platz belegte. Im abschließenden Rennen, dem Finale E am Sonntag, zeigte das Duo erneut eine ordentliche Leistung, hatte jedoch mit schwierigen Windverhältnissen zu kämpfen und erreichte Rang sechs.

Mit dem zweiten Platz im A-Finale und dem Erfolg im Testrennen verlief die Kleinbootüberprüfung für die neue Rennrudergemeinschaft Emscher-Lippe äußerst erfolgreich und liefert eine starke Grundlage für die kommenden Regatten der Saison.

Die Vereinsfamilie wünscht ihren Athlet*innen weiterhin einen erfolgreichen Start in die Saison und freut sich auf die kommenden Rennen.

https://www.rudern.de/news/leistungsueberpruefung-der-juniorinnen-und-junioren-a-enge-rennen-und-klare-signale-fuer-die