Aktuelle Hygienevorschriften am RV Emscher

Aufgrund der umfangreichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gelten auch bei uns gewisse Vorgaben, die im Training und bei Nutzung der Krafträume befolgt werden müssen.

Hier der Überblick:

Die wichtigste Regel wird uns auf Dauer erhalten bleiben: Abstand halten ! Die Begründung: Tröpfchen, die sich beim Husten, Niesen und auch Sprechen/Singen bilden, sinken aufgrund ihrer Schwere bei ca. 1,5 Metern relativ schnell auf den Boden ab.Aerosole hingegen, die aus deutlich kleineren Tröpfchen bestehen, schweben minuten- bis stundenlang in der Luft. Auch sie können infektiöses Virusmaterial enthalten, wenn auch in geringerer Menge mit wahrscheinlich deshalb zunächst geringerer Infektiosität.Da kommt dann die Expositionszeit – also die Zeit, in der man einem infektiösen Aerosol ausgesetzt ist- ins Spiel. Das Verhalten dieser Aerosole in der Luft ist stark abhängig von den Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Sonneneinstrahlung und besonders natürlich von Luftzug und Wind. Insofern wird die Infektionsgefahr im Freien auch als geringer eingeschätzt als in geschlossenen Räumen, was uns Ruderern selbstverständlich sehr entgegenkommt.

Die zweite Regel , die uns weiter begleiten wird, ist: Desinfektion! wobei sie mehr als allgemeine Hygieneregel zu beachten ist, da die Infektion über kontaminierte Oberflächen wohl eine eher untergeordnete Rolle zu spielen scheint.Aber: sicher ist sicher und etwas öfter mal die Hände ausgiebig zu waschen schadet ja nicht. Nach 30 Sekunden Einwirkung einer Seifenlauge ist die fetthaltige Virusmembran nämlich soweit aufgelöst, dass das Virus seine Infektiosität verliert. Eine ähnliche Wirkung hat der Alkohol in handelsüblichen Desinfektionsmitteln. Aber auch da ist eine ausreichend lange Einwirkungszeit zu beachten. Den Griff vom gerade benutzten Fitnessgerät einsprühen und danach sofort abwischen reicht also nicht. Richtig ist: Desinfektionsmittel so auftragen, dass die Oberfläche ca. 30 Sekunden benetzt ist.

Nächste Regel, die auch „auf ewig“ bleiben sollte ist: Niesetikette! Niesen und Husten in die Ellenbeuge sollte mittlerweile selbstverständlich sein. Grundsätzlich gilt: je heftiger und lauter die Sprechwerkzeuge eingesetzt werden, umso mehr Tröpfchen/Aerosol wird – dann auch beschleunigt und weiterreichend-freigesetzt, etwa in der Kaskarde: Flüstern, Sprechen, lautes Sprechen, Singen, Schreien.Solange noch Pandemiebedingungen herrschen, sollte z.B.ein Steuermann auch eine Mund-Nasenmaske tragen.

Aus diesen Regeln lassen sich praktisch alle anderen Verhaltensmaßregeln ableiten, also z.B. unnötige Körperkontakte wie Abklatschen oder andere Begrüßungsrituale. Begrenzung der Kontakte mit anderen Personen, bei uns also wichtig für die Personenzahl in Fitnessräumen. Komfortable Belüftung derselben usw..Eine speziell auf den Rudersport zugeschnittene Aufzählung findet sich in den Corona-Leitlinien des DRV unter „Downloads“.

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