Ein hartes Stück Arbeit erwartet Rene Stüven mit seinen Doppelviererkollegen Maximilian Schäfer (Ludwigshafen), Ole Daberkow (Mecklenburg-Vorpommern) und Finn Schröder (Lübeck) bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Eton/London in der Zeit vom 4. Bis zum 7. August.

20 Boote, darunter die Vertreter praktisch aller großen Rudernationen, wollen dem Deutschen Doppelvierer die Goldmedaille streitig machen. Traditionell sind die deutschen Skuller  heiße Favoriten auf einen der vorderen Plätze. Wie man aus dem Trainingslager in Grünau hört, sollen die Trainingsleistungen des Bootes gut bis sehr gut sein, so dass man Anfang der Woche guten Mutes nach England reisen kann. Wollen wir mal die Daumen drücken, dass die Erwartungen auch erfüllt werden. Jungs, denkt dran: „viel Feind , viel Ehr`“.

Ganz anders liegen die Verhältnisse beim Juniorinnen-Achter, für den Charlotte Siering in diesem Jahr die Qualifikation verpasst hatte. Hier haben ganze drei Nationen ihre Mannschaften gemeldet, und zwar Rumänien, die USA und Deutschland. Feixte Charlotte: „Da kann man ja fast schon froh sein, dass man nicht dabei ist und für so einen Wettkampf nicht noch vier Wochen ins Trainingslager musste“.

Allerdings handelt es sich bei Rumänien und den USA natürlich um zwei Hochkaräter, wobei besonders das rumänische Boot mit den Deutschen noch zwei Rechnungen aus den letzten beiden Jahren offen hat. Gelang es doch den Deutschen Juniorinnen zweimal hintereinander, den Rumäninnen die Bronzemedaille jeweils in sehr knappen Rennen wegzuschnappen.

Man darf gespannt sein, ob es in diesem Jahr wieder gelingt, sich vor Rumänien zu platzieren: das würde dann schon Silber bedeuten. Favorit in diesem Rennen sind traditionsgemäß die USA.

(Dr. H.-J. Siering)

   
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